Band gesucht

Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, spiele ich seit einigen Jahren Kontrabass (hauptsächlich mit dem Bogen). Schon seit einiger Zeit flüstert mir eine innere Stimme zu in einer Band der etwas härteren Gangart zu spielen, und da diese innere Stimme immer lauter wird, suche ich an dieser Stelle einfach mal.
Wenn ihr also eine Metal-/Folk- oder Rockband seid oder kennt, und euch jetzt denkt, dass so ein gestrichener Kontrabass als zusätzliches Melodieinstrument doch mal richtig interessant wäre, dann fühlt euch angesprochen 😀 Schön wäre es noch, wenn ihr aus dem Raum Wuppertal und Umgebung kommen würdet. Wegen der guten ÖPNV Anbindung wären auch die Städte Düsseldorf und Köln okay.
Hier ein paar Hörproben von mir:


Wenn ihr nicht bei WordPress seid, könnt ihr mich auch alternativ über dieses Formular kontaktieren:

Der Gambler-Zyklus – Susanne Gavénis

Der Klappentext:
Als im 22. Jahrhundert der erste Mensch mit einer besonderen genetischen Mutation geboren wird, ahnt noch niemand, dass es nur der erste von vielen ist. Die Gambler sind reaktionsschneller und leistungsfähiger als jeder gewöhnliche Mensch, sie besitzen einen unfehlbaren Orientierungssinn und das perfekte Gedächtnis – und werden gerade aus diesem Grund gehasst und gejagt. Isoliert und an den Rand der Gesellschaft gedrängt, fristen sie auf ihren Zirkusraumschiffen ein Leben im Schatten.
Doch dann taucht aus den Tiefen des Weltraums eine Bedrohung auf, die alles bisher Dagewesene übersteigt. Und die politische Führung der Erde muss erkennen, dass nur ein Gambler in der Lage ist, die Menschheit vor ihrer vollständigen Vernichtung zu bewahren.”
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Wie der Klappentext bereits sagt sind Gambler Menschen, die allein aufgrund ihrer genetischen Mutation mehr können als “Normalos”. Dass es da zu Rassismus kommt, ist eigentlich kein Wunder.
Danny Sims ist der einzige Gambler, der sich freiwillig zum Kampf gegen die Hewitts (die Bedrohung aus dem Weltall) stellt. Weil er nun mal ein Gambler ist, muss er sich nicht nur den Hewitts stellen, sondern auch Hass und Rassismuss. Zudem muss er noch mit seinen eigenen Probleme kämpfen. Er ist sympathisch gezeichnet und mir viel es leicht mit ihm mitzufühlen. Im Buch ist der Rassismus realistisch dargestellt und ich hatte kein Problem damit, dass der Fokus auf die Geschehnisse auf der Erdorbitalstation liegt, denn durch die Berichterstattung der EBC (Earth Broadcasting Company) bekommt man einen guten Eindruck von dem, was die Erdbevoelkerung von Danny Sims und Gamblern im generellen hält und wie Medien Meinungen formen. Außerdem ist es gut nachvollziehbar, warum kein anderer Gambler der Erdbevölkerung hilft und warum gerade Danny sich dazu bereit erklärt.
Die Geschichte ist gut durchdacht, schlüssig und man merkt, dass Frau Gavénis eine Menge Recherche betrieben haben muss. Es gibt auch einige Überraschungen und Wendungen, die ich nicht vorrausgesehen habe. Ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, sonst verrate ich noch zu viel, dennoch muss hier noch ein weiterer Charakter erwähnt werden. Madeleine Thompson ist so ziemlich die einzige, die Danny als Menschen sieht und nicht als Summe seiner Mutationen. Sie bringt frischen Wind und eine gute Portion Hoffnung in die Geschichte.

Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat ist das Ende. Gerade weil es so positiv ist, erscheint es mir nicht sehr realistisch.
Was mich auch noch gestört hat ist die Aufteilung in 4 Bände. Die Geschichte wirkt wie aus einem Guss, allerdings fand ich es etwas nervig zwischendrin das Buch zu wechseln. Das hat mich auch schon beim “Herrn der Ringe” gestört.

Die 4 Bände sind unter anderem bei amazon DE und amazon UK erhältlich.
Hier geht’s zum Interview mit Frau Gavénis.

Die Gwailor – Chroniken – Susanne Gavénis

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Klappentext:
Dayin, dem Sohn des Königs von Tarell, wird bei seiner Geburt eine schreckliche Prophezeiung gemacht: Sein eigener Vater soll durch seine Hand den Tod finden, heimtückisch ermordet, um den Thron des Landes an sich zu reißen. Doch wie kann es geschehen, dass aus einem zarten, mitfühlenden Kind ein kaltblütiger Mörder wird?

Dayin weiß, dass er nur eine Chance hat, sich von dem düsteren Schatten zu befreien, der sein Leben bestimmt. Er muss beweisen, dass er die furchtbare Bluttat, die ihm prophezeit wurde, unter keinen Umständen Wirklichkeit werden lassen wird.

Doch schon bald muss er erkennen, dass das Schicksal ein Gegenspieler ist, der sich nicht leicht geschlagen gibt.

Die “Gwailor – Chroniken” ist eine zweiteilige Buchreihe von Susanne Gavénis, die mir beim Lesen wie ein einziger Band vorgekommen ist. Allerdings hatte ich, bevor ich zur Leserunde zugesagt habe, meine Zweifel gehabt, weil ich es nicht mag, wenn in Geschichten (Buch, Fernsehen etc) auf Intrigen fokussiert wird und die Leser/Zuschauer genau mit ansehen können (oder besser) müssen, wer wen mit welchen Mitteln ausspielt. Das ist so gar nicht meins.
Da ich bereits “Shaans Bürde” von Susanne Gavénis gelesen habe, konnte ich mir sicher sein, dass das nicht ihre Art zu schreiben ist. Heute bin ich froh die “Gwailor – Chroniken” gelesen zu haben und wäre die Leserunde nicht gewesen, hätte ich die Bücher in einem Rutsch verschlungen.
Zurück zur Geschichte. Gwailor ist ein Land, das in die Königreiche Tarell und Lumaar geteilt ist. Rohn Lumaar (der König des zweiten Königreiches) setzt alles daran, um Gwailor unter seiner Herrschaft zu vereinen. Das macht es für Dayin natürlich nicht einfacher, da er aufgrund der Prophezeiung in seiner Heimat immer wieder mit Anschlägen auf sein Leben rechnen muss, aber auch in Lumaar keine Ruhe finden kann. Zum Glück gibt es Menschen, die an ihn glauben, zum Beispiel seine Mutter, seine beiden Leibwächter und später noch ein Mensch, von dem er es sich gewünscht, aber nie wirklich gehofft hat.
Die Prophezeiung über Dayins Leben wurde von der besten Seherin Tarells ausgesprochen. Seherinnen sind Frauen mit speziellen Fähigkeiten, die Visionen von den Lebenspfaden anderer Menschen empfangen können, daher ist ihr Wort Gesetz. Mich haben die Seherinnen an eine Art religiöse Vereinigung erinnert. Obwohl die meisten Charaktere ihnen bedingungslos vertraut haben, kam bei mir immer ein gewisser Zweifel auf, auch was das teilweise seltsame Verhalten der Ober – Seherinnen Tarells und Lumaars angeht. (Im Buch wird der Grund dafür aufgeklärt.)
Apropos Lumaar – Rohn hat eine Tochter – Lillell, die zu seinem Leidwesen nicht auf Krieg und Unterdrückung aus ist, sondern anderen Menschen helfen will. Sie ist (nach meinem Empfinden) der zweite Hauptcharakter und macht ähnlich wie Dayin eine schöne Entwicklung durch – trotz all den Hindernissen und dem Ärger, den sie durchstehen müssen. Für mich macht gerade diese positive Entwicklung eine gute Geschichte aus. Vielleicht sehe ich das auch ein bischen zu naiv.
Wie in jedem (?) Fantasybuch gibt es am Ende natürlich noch eine Schlacht, deren Ausgang ihr im Buch lesen könnt.

Rein stilistisch sind die „Gwailor – Chroniken“ eine runde Sache. Die Geschichte ist gut durchdacht, gerade was die Seherinnen und die Heilerinnen angeht, es gibt keine Logikfehler und die Charaktere sind sehr real. So zum Beispiel Lillell’s Freundin Gwaina, eine lebensfrohe Natur, die mir immer ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat. Oder die Brüder Wendar und Beilar Krenn, Dayins Leibwächter und Freunde. Sie sind sehr nette Burschen, die sich nicht scheuen für das einzustehen, was sie für richtig halten. Auf der anderen Seite auch Rohn Lumaar, der mir mit seinen Schrullen am Anfang noch ein Lächeln entlocken konnte oder Gerrent Tarrell, der durch seinen Hass auf Dayin vollkommen geblendet wird.
Gut gefallen hat mir auch die bildhafte Beschreibung, mit der Frau Gavénis es schafft, auch alltägliche Dinge schön klingen zu lassen. Die Bücher sind also auch etwas für diejenigen unter euch, die deutsch nur als Fremdsprache gelernt haben und deutsch gerne mal von seiner schöneren Seite erleben möchten.

Die „Gwailor-Chroniken“ auf Buch.de, amazon Deutschland, amazon UK und amazon US.
Hier geht es zum Interview mit Susanne Gavénis.

Eigentlich wollte ich euch ein Frohes Neues wünschen…

… aber leider ist daraus dann doch nichts geworden. Direkt nach Neujahr fehlte mir die Motivation mich in online Foren herumzutreiben und da Montag die Uni wieder angefangen hat, ist das mit der frei verfügbaren Zeit so eine Sache. Es macht mir ja auch Spaß, darum will ich mich nicht beschweren 😉
Außerdem bin ich endlich mal dazu gekommen meine Über Mich Seite zu aktualisieren. Wenn ihr dort bereits vorbei geschaut habt, wisst ihr sicherlich schon folgendes:
Da ich eine Schwäche für Folk Music und Metal habe und Kontrabass spiele (gestrichen, nicht gezupft!), suche ich interessierte Musiker bzw. wenn ihr bereits eine Band habt und mögt was ich so verzapfe, dann hinterlasst einfach einen Kommentar (am Ende meiner Über Mich Seite gibt’s auch noch ein Kontaktformular; ich stelle meine E-Mailaddresse einfach ungern ins Internet). Aus Zeit- und finanziellen Gründen wäre es schön, wenn ihr aus der Ecke Bergisches Land/Rheinland kommen würdet.
Ich hab da auch noch einen Youtube Channel. Neuigkeiten gibt’s auf meinem Bass Blog (ist English da ich mich auf English einfach besser ausdrücken kann, vor allem was Gefühle und Co angeht. Außerdem habe ich keine Lust auf double posts 😉 ). Schaut doch einfach mal vorbei!

Chai-Kekse

Weihnachten ist jetzt nicht so meine liebste Zeit des Jahres, allerdings liebe ich Kekse 😀 Letztens (vor einem Monat oder so) hab ich die ersten Leckereien Gebacken. Das Rezept ist von chefkoch.de, allerdings habe ich es ein wenig abgewandelt und leider auch den Link verbummelt…

Für ca 2 Bleche braucht man ca:
250g Dinkelmehl (oder Weizenmehl)
200g Zucker
200g Margarine/Butter
etwas frisch gemahlenen Pfeffer
1 Messerspitze Ingwer
etwas Zimt, Koriander, Nelken, Kardamom

Zubereitung:
Zuerst den Zucker und die Margarine schaumig rühren, dann nach und nach das Mehl dazu geben. Zum Schluss kommen dann noch die Gewürze dazu. Bei den Gewürzen ganz besonders sind es nur circa Angaben, daher tut erst mal nicht zu viel rein und probiert den rohen Teig um zu überprüfen, ob euch der Gewürzanteil auch hoch bzw. niedrig genug ist.
Der Teig muss dann mindestens eine Stunde in den Kühlschrank damit er fest wird. Ich empfehle ihn einfach über Nacht kalt zu stellen, dann ist er hinterher einfacher zu verarbeiten.
Nachdem ihr den Teig aus dem Kühlschrank geholt habt, wird er mit Hilfe von Küchentuch, Frischhaltefolie oder ähnlichem zu Rollen geformt. (Ich hab einfach meine Hände benutzt, das war für mich am einfachsten.) Dann werden ungefähr 1cm dünne Stückchen abgeschnitten, auf ein Backblech gelegt und kurz etwas angedrückt.
Die Kekse werden dann bei ca 175 Grad Heißluft so lange gebacken, bis sie gold braun sind. Ich habe leider keinen Umluftofen, daher kann ich euch leider nichts über die Gradzahl sagen, sie sollte aber geringer sein als bei einem Heißluftofen. Die frisch gebackenen Kekse werden erst hart, wenn sie ausgekühlt sind.

Hinterlasst ruhig einen Kommentar, wenn ihr die Kekse backt, ich bin neugierig auf eure Reaktionen! Übrigens verwende ich Dinkel nicht, weil ich etwas gegen Weizen hab, sondern weil mir Dinkel einfach besser schmeckt. Das Mehl hat einen leicht herben Eigengeschmack, durch den die Gewürze noch etwas intensiver schmecken.
Backt ihr auch in dieser Jahreszeit? Habt ihr vielleicht auch Rezepte, die ihr hier teilen wollt?

Huch, wie ist das denn passiert?

Das frage ich mich immer wieder, wenn WordPress mir freundlich mitteilt, dass dieser Blog mal wieder einen neuen Follower gewonnen hat. Ich freu mich darüber, keine Frage, sogar mehr noch als über Likes, weil Follower nicht nur wegen eines Posts bleiben, sondern weil ihnen der Großteil (?) des Blogs gefällt. Was mich in Bezug auf diesen Blog so erstaunt ist, dass immer dann jemand folgt, wenn ich gefühlsmäßig eine halbe Ewigkeit nichts mehr hab von mir hören lassen. Das war ja in letzter Zeit öfters der Fall. Ich muss auch zugeben, ich hab im Moment eine Art Schreibblockade was deutschsprachige Texte angeht, wenn sie nicht gerade etwas mit meinem Studium zu tun haben.

Deshalb meine Frage an euch, liebe Follower: Was hat euch dazu bewogen diesem Blog zu folgen? War es, weil ihr euer Deutsch auffrischen wolltet, weil ihr euch fürs Schreiben/Schreibtips interessiert oder aus anderen Gründen?

Was auch immer eure Gründe sind, ich bin mächtig neugierig auf eure Kommentare 😀

 

Bitte entschuldigt falls ich nur Schachtelsätze von mir gebe, ich bin im Moment ziemlich müde.

Manchmal muss man sich selber motivieren

Eigentlich wollte ich auf diesem Blog nicht mehr über meine Kontrabassvideos sprechen, weil ich das schon auf dem anderen mache, aber da ich in meinem letzten Post um Hilfe gefragt habe, wollte ich euch nur kurz wissen lassen, dass ich mir selbst in den Hintern getreten habe.

Das Resultat sind zwei neue Videos:

EDIT: Oops, da hat sich ein falscher Link eingeschlichen. Hier ist der richtige:

Auf Ichigo’s Sheet Music habe ich für Kyoudai Noten für Violine gefunden, die ich dann für den Bass umgeschrieben habe.